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Theater Maskara  zu Besuch  

 

Wieder einmal spielte das Einmann-Erzähl-Masken-Musik- und Bildtheater der Extraklasse bei uns in der Grundschulaula auf. Gezeigt wurde „Hans, mein Igel“, ein Märchen nach den Gebrüdern Grimm. Und schon die Aufbauarbeiten ließen Großartiges vermuten: Mit einem Geflecht aus Drähten und vielen wundervoll bemalten Vorhang-Kulissen entstand der passende Hintergrund für die so aktuelle Geschichte über Anderssein, Ausgrenzung und Verwandlung:  Ein reicher Bauer wird im Dorf verspottet, weil er keine Kinder hat. Das macht ihn so wütend, dass er sich zu dem Ausspruch „Ich will ein Kind haben und sollt´s ein Igel sein!“ hinreißen lässt. Seine Frau bekommt darauf tatsächlich ein Kind von sonderbarer Gestalt: oben Igel, unten Junge. Sie nennen es Hans, mein Igel. Hans verbringt seine Kindheit mehr oder weniger geduldet allein gelassen hinter dem Ofen in der Stube. Dies änderte sich erst, als er sich einen Dudelsack wünscht und sein Schicksal schließlich selbst in die Hand nimmt.

 

Frieder Kahlert schlüpfte einfühlsam in die verschiedensten Rollen, erzählte drumherum und bezog die zuschauenden Kinder auch noch auf lustige, erfrischende Weise mit in die Geschichte ein. Kleine musische Einlagen unterbrachen die Erzählung immer wieder gekonnt und wurden vom Publikum begeistert beklatscht. Als Hans am Ende seine Igel­stacheln verlor und seine Prinzessin heiraten durfte, gab es vom Publikum, den Klassen 1-5 der Grund- und Mittelschule, dann auch langanhaltenden Applaus. Lauthals wurde eine Zugabe eingefordert und viele Meldungen mit Fragen zu Masken und Musik zeigten das große Interesse der Kinder. Theater Maskara hat uns mit „Hans, mein Igel“ einmal mehr begeistert!                                                                                                                                       

At

 

                                                                                              B. Straub-Erb, Schulleiterin